Copyright © Herdin Radtke - Foto Gertrud Pietschmann
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Das "Geburtshaus" des Pomponismus

in St. Pompon, Südwestfrankreich:

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Pomponismus

ist eine neue Kunstrichtung, in der die hohe Kunst der alten klassischen Ölmalerei mit neuen Maltechniken weiterentwickelt wird.

Als die neue Ölmaltechnik des 21. Jahrhunderts bietet sie die Möglichkeit, hohes handwerkliches Können und kreatives Denken auszubalancieren. Wer das Unsichtbare darstellen möchte, auch in Form einer Abstraktion, muss erst das Sichtbare darstellen können. Somit bricht der Pomponismus nicht mit der Vergangenheit, sondern er versteht sich als deren Weiterentwickelung unter der Beibehaltung der einst hohen Malkunst mit heutigen Arbeitsmaterialien. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Einsetzen des Lichtes im Bild. Eine ausgklügelte Lehrmethode macht dabei den Maler zum Dirigenten des Lichtes und ist somit ein wichtiger Bestandteil des Ganzen mit dem Resultat, dass die Bilder von ‚Innen‘ strahlen. DAS LICHT IST DIE SEELE DES BILDES . Der Begriff POMPONISMUS ist benannt nach einem kleinen malerischen Ort im Südwesten Frankreichs mit Namen ST. POMPON, in dem die Lehrmethode und die darauf aufbauende Bewegung von dem Künstler Herdin Radtke in den Jahren 1990 - 1999 entwickelt und manifestiert wurde. 

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Die Technik

Das stufenlose Abschattieren von HELL nach DUNKEL oder von DUNKEL nach HELL ermöglicht nach dem daraus resultierenden Kontrastprinzip das DIRIGIEREN, EINSETZEN und VERSTÄRKEN des Lichtes überall auf der Leinwand, im Großen wie im Kleinen. Die Kreuztechnik, das Spazierengehen (siehe Bildbeispiel) Pinselhaltung, Pinselführung und Pinseldruck spielen dabei eine wesentliche Rolle und sind erlernbar. Als erkennbares Hilfsmittel dient dazu gerade bei Beginn des Lernprozess mit Ölfarben ein Schwarz-Weiss Aufnahme des darzustellenden Gegenstandes. Pomponismus heisst : Die Darstellung des Lichtes zu beherrschen (siehe Buch: „DIE MAGIE DER ÖLMALEREI“, Autor: Herdin Radtke). 

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Die Philosophie

Der Pomponismus macht es sich unter anderem zur Aufgabe, den Wert eines Kunstwerkes wieder seiner Ursprünglichkeit zurückzuführen. Dabei wächst er aus den Werten und Erfahrungen vergangener Kulturepochen. Der Wert eines jeden Kunstwerks sollte wieder bemessen werden nach seiner Einzigartigkeit, resultierend aus dem Zusammenspiel von hohem künstlerischen Handwerk und der Kreativität des Künstlers. Das Licht ist nicht nur die Seele des Kunstwerks, sondern es soll auch die Seele des Menschen stärken. Dazu gehören Wärme, Geborgenheit, Menschlichkeit und Respekt vor der Natur. Lernen mit dem Herzen zu sehen und mit der Seele zu hören schafft die Kraft in unserem Leben, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.

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